Glücksspiel in der Geschichte
Glücksspiel in der Geschichte

Die Ursprünge des Casinos liegen in Venedig. Das Wort „Casino“ bezeichnete die privaten Räumlichkeiten des venezianischen Adels, die als Ort der Geselligkeit genutzt wurden. Dabei war deren Zweck erst nicht nur auf das reine Glücksspiel begrenzt – die Casinos der damaligen Zeit waren Vergnügungsstätten.

 

Bereits 1638 eröffnete in Venedig das erste öffentliche Spielcasino namens Ridotto – betrieben wurden diese Häuser von Personen aus dem Adelsstand. Mit den heutigen Angeboten hat das historische Vorbild jedoch wenig zu tun. Mittlerweile hat das klassische Kasinospiel in einer Spielbank längst Konkurrenz durch Internetanbieter wie Automatenherz.com erhalten. Dabei könnten Besucher Spielautomaten kostenlos spielen – ohne sich überhaupt in Gesellschaft begeben zu müssen.

 

Rechtliche Verankerung in Deutschland

Früh wurde das Glücksspiel konzessioniert – das heißt, dass der Staat Nutzungsrechte für Glücksspielbetreiber in speziellen Kasino Gesetzen festschrieb, um so zum einen die Glücksspielbranche kontrollieren zu können, aber auch um das Glücksspielgewerbe besteuern zu können. Angesichts von Suchtgefahren müssen sich Betreiber an bestimmte Regeln im Umgang mit ihren Besuchern halten und dürfen diese nicht völlig unbeaufsichtigt spielen lassen. In Deutschland sind für Glücksspiele und Wetten die Bundesländer zuständig. Die Einnahmen der Länder betrugen dabei 2010 3,3 Milliarden Euro. Zentrales Regelwerk ist dabei der Staatsvertrag zum Glücksspielwesen in Deutschland, der bundeseinheitlich Rahmenbedingungen für die Veranstaltung von Glücksspielen schafft.

 

Die Entwicklung des Glücksspiels

Bad Homburg Kasino
Bad Homburg Kasino

Denn dass die Menschheit eine besondere Affinität zum Glücksspiel hat, zeigte sich bereits früh. Es wird nach dem heutigen Stand der Wissenschaft vermutet, dass erste Glücksspiele bereits ca. 3000 vor Christus entstanden. Aus dieser Zeit stammen archäologische Funde von Würfeln aus Knochen. Auch in der Mythologie fand das Glücksspiel Verankerung – so würfelte Herkules gegen einen Tempelwächter um eine Kurtisane.

Im antiken Rom waren Würfelsspiele in allen gesellschaftlichen Schichten verbreitet, obwohl sie mit Strafe bedroht waren – einzig an den Saturnalien war das Würfelspiel erlaubt. Die Saturnalien waren ein Festtag zu Ehren des Gottes Saturn und wurden durch ein mehrtägiges Fest begangen.

Bereits am Beispiel der Römer erkennt man, dass die Gesellschaft unterschiedlich auf das Glücksspiel und Kasinos reagierte – teils waren diese verpönt und geächtet, teils jedoch auch anerkannt. Indes wurde das übermäßige Spielen als verderblich angesehen.

 

 

Zahlen und Fakten zum Glücksspiel in Deutschland

In Deutschland beteiligten sich nach einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Juli 2008 mehr als die Hälfte aller Deutschen an Glücksspiel – dabei ist der Anteil der Männer höher (60 %) im Vergleich zu den Frauen (50 %). Der legale Glücksspielmarkt erwirtschaftete einen Gesamtumsatz von 24,9 Milliarden Euro, davon entfallen ca. 16,2 Milliarden Euro auf Spielautomaten, Roulette und Kartenspiele. 6,8 Milliarden Euro entfallen auf das Lottospiel.

 

Der Markt öffnet sich durch das Internet

Das Angebot von Casinos ist umfangreich. Zu den Spielen zählen Baccara, Bingo, Black Jack, Craps, Automatenspiele, Poker, Easy Poker, Quikker, Red Dog, Roulette, Sic Bo und Trente et quarante. Gerade Poker ist aber auch im Internet eine feste Größe – andere Anbieter wie Automatenherz platzieren sich laut xboxuser in noch freie Nischen, um sich von den großen Anbietern abgrenzen zu können. Auch Online-Gambling wurde im Internet populär. Welch ein Markt durch das Angebot im Internet geschaffen wurde, zeigt auch das enorme Werbeaufkommen der letzten Jahre.