Der Name Römer leitet sich von der italienischen Stadt Rom ab.
Ganz am Anfang waren die Römer noch keine Weltmacht, sie mussten um ihr Überleben kämpfen, da sie viele Feinde hatten (Gallier, Germanen).
Auch der Karthager Hannibal war ein Feind Roms. Er siegte zwar mehrmals über die Römer, konnte die Stadt Rom aber nicht erobern. Später dehnten die Römer ihre Reichsgrenzen immer weiter über Europa aus. Unter Kaiser Trajan der von 98 – 112 n. Chr. Herrschte erlebte es seine größte Ausdehnung.

Die Stadt Rom

Laut der Legende wurden die ausgesetzten Zwillinge Romelus und Remus von einer Wölfin aufgezogen. Beide beschlossen eine Stadt zu gründen, nach einem Streit tötete Romolus seinen Bruder. Dadurch wurde er Herrscher über die Stadt und benannte sie nach sich Rom.
Rom entstand aus einigen Dörfern, die auf sieben Hügeln am Fluss Tiber lagen. Nach der Legende wurde Rom 753 v. Chr. gegründet. Da Rom an einer der wichtigsten Handelsstraße lag, konnten die Römer Waren aus aller Welt und in alle Welt kaufen und verkaufen.
Rom wurde zur größten Stadt der Antike, zur Glanzzeit lebten dort über eine Million Menschen.

Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe

Die bei den Römern beliebtesten Sportarten waren Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe. Oft strömten Tausende zu diesen Veranstaltungen. Besonders die Wagenrennen waren eine Attraktion. Sie fanden in hippodromos statt, der bekannteste war der Circus Maximus in Rom. Viele Wagenlenker stürzten bei diesen schnellen und gefährlichen Rennen. Oftmals verletzten diese sich dabei schwer, oder wurden von den Pferden zu Tode getrampelt.
Die Gladiatorenkämpfe endeten meist mit dem Tod des Unterlegenen. Häufig waren die Gladiatoren Sklaven oder Gefangene, die gegeneinander oder gegen wilde Tiere antreten mussten.

Die Armee

Das römische Heer, war sicherlich eines der größten und am besten organisierten der antiken Welt. Nur so gelang es den Römern zur Weltmacht aufzusteigen. Die Legionen eroberten zuerst ein Gebiet und besetzten es dann, um römisches Recht durchzusetzen.
Das Heer bestand vor allem aus Berufssoldaten, wenn sie nicht vom Feind getötet wurden, dienten Berufssoldaten 25 Jahre lang. In Rom selbst, waren die Prätorianer die einzigen Soldaten, sie sollten den Kaiser beschützen, brachten aber auch einige um.

Gesellschaft

In der Gesellschaftsordnung gab es zwei große Klassen: Auf der einen Seite die Leibeigenen – Sklaven und auf der anderen Seite die Bürger. Nur Männer waren Bürger und wurden in drei Klassen unterteilt: Patrizier, equites und Plebejer. Die Plebejer waren meist Bauern oder Händler und waren in der Mehrzahl.
Am reichsten und geachtetsten waren die Patrizier. Nur sie konnten Senatoren werden. Auch waren sie teilweise Schutzpatrone anderer Bürger sein. Diese gaben als Gegenleistung für Geld und Hilfe, politische Unterstützung.
Nicht-Bürger waren meist Sklaven die keine Rechte besaßen. Sie gehörten entweder dem Staat oder einzelnen Bürgern.
Solange Rom eine Republik war, wurde diese vom Senat regiert. Die Senatoren wurden von den Bürgern gewählt. Die Anzahl der Senatoren wurde 82 v. Chr. mit sechshundert angegeben.

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