Die Crow

Inhaltsangabe:

1. Stamm und Kultur

 2. Geschichte

3. Situation heute

1. Stamm und Kultur

Die Crow waren ein Nomadenvolk in der Prärie. Der Stamm lebte in Tipis und lebte hauptsächlich von der Büffeljagd. Sie selbst nannten sich Apsálooke was soviel wie Kinder des Vogels mit dem großen Schnabel heißt. Von den Weißen wurde das Wort als Crow falsch interpretiert. Die Crow gehören der Sioux-Sprachfamilie an und waren im 19. Jahrhundert neben den Blackfoot und den Assiniboin einer der mächtigsten Stämme im Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Montana. Der Stamm war in zwei Gruppen aufgeteilt, in die Fluß- und die Berg-Crow.


2. Geschichte

Die Crow waren mit fast allen Nachbarstämmen wie den Blackfoot, Cheyenne, Sioux und Arapaho verfeindet, nur mit den Hidatsa und Shoshone waren sie befreundet. Die Apsálooke waren zu den Weißen friedlich und zogen als Scouts mit der US-Armme gegen andere Stämme in den Krieg. Durch den Vertrag von Laramie in dem Jahre 1868 erhielten die Crow ein Reservat im Südosten den Bundesstaates Montana.


3. Situation heute

Heute leben von den etwa 11. 000 Stammesmitgliedern etwa 8000 in der Crow Indian Reservation, 85% von ihnen spricht Crow als erste Sprache. In dem Reservat befindet sich auch das Little Bighorn Battlefield National Monument, dass an den Sieg der Sioux und Cheyenne über die 7th Cavalry von George A. Custer erinnert (siehe auch: Die Schlacht am little Bighorn).

 Zurück zum Seitenanfang